Aphrodisiakum – Lust schenken und Libido steigern

Aphrodisiakum ist ein Begriff aus dem Griechischem und bedeutet übersetzt Liebesgenuss. Die Göttin der Liebe, Aphrodite, gilt als Namensgeberin, da ihr zu Ehren im antiken Griechenland das frivole Fest Aphrodisia gefeiert wurde. Unter Aphrodisiaka verstehen wir Mittel zur Steigerung der Libido, um die Lust auf Erotik und bei Männern die Potenz zu steigern.

Wer braucht denn sowas fragst du? Nun, Menschen mögen in vielerlei Hinsicht gleich sein, jedoch scheint der Sexualtrieb bei jedem von uns unterschiedlich stark ausgeprägt zu sein. Während einige Menschen täglich ein Verlangen nach Sex verspüren, existieren Menschen, denen Sex wiederum vollkommen gleichgültig ist. Abgesehen von der Intensität der Libido eines jeden einzelnen, spielt bei Männern die Potenz eine wichtige Rolle beim Liebesspiel. Auch diesbezüglich unterscheiden sich die Exemplare der männlichen Homo Sapiens uuntereinander. Während einige mit einem ausgeprägten Stehvermögen gesegnet sind, haben andere gar mit Erektionsstörungen zu kämpfen.

Beim Liebesspiel treffen nun nicht immer Paare aufeinander, deren Libido gleichermaßen ausgeprägt sind. Insbesondere in längeren Beziehungen kann es zu Frustration im Bett führen, wenn der eine Partner ein größeres Verlangen nach Sex verspürt, als der andere. In derartigen Fällen können Aphrodisiaka helfen, die Lust auf den Partner zu steigern oder gar mit Hilfe von Potenzmitteln die Potenzprobleme des Mannes zu beseitigen. Ein besonderes Geschenk an seinen Liebsten kann demzufolge durchaus ein Aphrodisiakum sein.

Was es für Aprhodisiaka gibt, erklären wir dir hier:

Aphrodisiaka – Was gibt es, wie wirkt es und wo sind die Risiken?

Steigt man näher in das Thema rund um Aphrodisiaka ein, so stößt man unmittelbar auf diverse Mythen, die bereits auf den ersten Blick abwegig erscheinen, wie beispielsweise die Einnahme von Stierhoden in China. Andere Aussagen wirken zunächst abstrus, weisen jedoch, wissenschaftlich nachweisbar, durchaus positive Auswirkungen auf die Libido auf.

In der Vergangenheit schwörten überall auf der Welt die jeweils Einheimischen auf unterschiedliche Hilfsmittel. Während die Chinesen auf Stierhoden setzten, so zählten die Einwohner Tibets auf Knoblauch bei dem Versuch ihre Lust zu steigern. Wir würden heute bei der Verwendung von Knoblauch eher das Gegenteil vermuten oder zumindest die Steigerung der Lust auf Coitus Analis oder Coitus a tergo beschränken, in der wir nicht dem Atem unseres Partners ausgesetzt sein müssen. Vielleicht lässt diese Art der Luststeigerung jedoch das wenig wachsende Bevölkerungswachstum der Tibetaner erklären, denn was nutzt es, wenn die Lust des Knoblauchessers zwar steigt, der Partner aber von dem weniger netten Aroma abgestoßen wird?

Im sinnlichen Frankreich hingegen werden Austern eine Lust steigernde Wirkung nachgesagt. Ob der in den Austern enthaltene Zinkgehalt tatsächlich ausreicht, um einen nachweislichen Effekt zu erklären, ist ungewiss. Casanova jedenfalls, soll unbestätigten Erzählungen zu Folge Austern verzerrt haben, bevor er versuchte die Nonnen mit seinem Charme zu bezirzen. Schenke zum Valentinstag ein Austerngericht und teste doch die Wirkung im Selbstversuch. Eines dürfte feststehen, bei korrekter Zubereitung dürften Nebenwirkungen wohl ausgeschlossen sein.

Die Urlaubs-Casanovas in der dominikanischen Republik schwören auf Mama Juana Likör, um bei den allein reisenden Damen im Antlitz der Sonne mit männlichem Stehvermögen zu glänzen. In wie fern das Getränk, welches sich als Gemisch aus Rotwein, Likör, Kräuter und Baumrinde zusammen setzt, tatsächlich auf die Libido auswirkt, erscheint fragwürdig. Naheliegender scheint zu sein, dass sich eine betäubende anstatt eine betörende Wirkung einschleicht in die Erinnerungen der sich Liebenden. Ein Urlaub mit Mama Juana Likör bleibt vermutlich ein besonderes Geschenk allein lebender Damen an sich selbst.

Eine ähnliche Vermutung hinsichtlich der Wirkung von Mama Juana Likör hegen wir bei den Hönig liebenden Persern. Im Mittelalter galt es bei den Honeymoons als üblich, dass frisch verheiratete Paare einen Monat lang (honey month) Alkohol enthaltenen Met (Honigwein) tranken. Ob es sich dabei tatsächlich um eine aphrodisierende Wirkung oder salopp formuliert lediglich um ein „Abfüllen“ der Dame handelte, um diese gefügig zu machen, wird sich heute wohl kaum mehr klären lassen. Sich mit Honig zu beschenken erscheint jedenfalls eine süße Geschenkidee.

Die Menschen in Korea müssen offenkundig die selben Probleme haben, denn dort wird geglaubt, dass die Ginseng Wurzel eine Lust steigernde Wirkung besitzen soll. Diese Behauptung konnte zwar an Tieren nachgewiesen werden, jedoch nicht am Homo Sapiens. Die bessere Geschenkidee für den Partner scheint demnach Likör oder Honigwein zu sein.

Weg von der Vergangenheit und rein in die Neuzeit. Eine aktuelle Studie offenbart, dass Avocados die Lust auf Sex steigern soll. Leider wird beim genauen Hinschauen schnell deutlich, dass es sich um eine nicht repräsentative Studie handelt und die Durchführung nicht objektiv verlief. Es gilt also nach wie vor das Credo: „Glaube keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast.“ Jedoch existieren derweilen zahlreiche glaubwürdigen Studien rund um Aphrodisiaka.

Heute ist die Forschung in der Pharmazie weit fortgeschritten und es existieren neben vermeintlich wirkenden Lebensmitteln oder Kräutern Arzneimittel, die eindeutig die Lust und die Potenz steigern können. Du stellst dir nun sicher die Frage, welches Potenzmittel du deinem Partner schenken kannst. Dann lese in unserem Erotiklexikon unseren Beitrag über Potenzmittel.