Liebe – Was ist das?

Was ist Liebe?

Vermutlich stellt sich jeder einmal diese Frage und üblicherweise zumeist zu dem Zeitpunkt das erste Mal, wenn er für einen anderen Menschen tiefe Emotionen empfindet, die er zu erklären versucht. Wer sich verliebt, der fühlt sich stark zu einem anderen Menschen hingezogen, was sich mit immens ausgeprägter Zuneigung und intensiver Wertschätzung beschreiben lässt.

Das Thema Liebe ist wohl so alt, wie die Menschheit selbst. Die Naturwissenschaften, die Philosophie und Religionen versuchen sich mit Erklärungsversuchen darüber, was Liebe ist, wie sie entsteht und wie wir mit ihr Umgehen können.

Definition von Liebe

Eine philosophische Frage?

Während es bis in das zwanzigste Jahrhundert vorwiegend die Aufgabe der Philosophie war zu definieren, was Liebe ist, so wagen sich seit einiger Zeit auch Hirnforscher und Biologen an eine nüchterne Definition der Liebe. Wissenschaftler scheinen sich einig zu sein, Liebe ist Biochemie.

Eine alles umfassende Definition von Liebe erscheint schwierig, denn wir unterscheiden viele Formen der Emotionen, die wir allgemein hin als Liebe bezeichnen. Wir lieben unsere Eltern auf eine andere Weise, als zum Beispiel unsere Geschwister und ebenso empfinden wir Liebe für unsere Haustiere oder gar für Gegenstände auf eine vollkommen andere Art, als den einen von uns auserwählten Menschen, mit dem wir unser Leben bereit sind zu teilen. Liebe ist demnach ein Gefühl, eine Emotion der Zuneigung und Wertschätzung von unterschiedlicher Ausprägung.

Wie entsteht Liebe?

Während gläubige Menschen die Liebe als von Gott gesendet hinnehmen, versuchen Wissenschaftler sich mit Erklärungsversuchen, die letzten Endes jedoch lediglich beschreiben, was in unserem Organismus vorgeht, wenn wir innige Emotionen in Form von inniger Zuneigung empfinden. Unsere Emotionen, die wir wahrnehmen, respektive spüren, sind Reaktionen unseres Körpers auf ein Cocktail von Botenstoffen und Hormonen, gemixt aus Dopamin und Serotin. Die Natur hat uns die Fähigkeit zu lieben vermutlich mit auf den Weg gegeben, um ihren allgemeinen Trieb des Wachstums sicherzustellen. Die Liebe geht der Paarbildung voraus, was in vielen Fällen zur Vermehrung der Spezies führt. Die elterliche Liebe sorgt anschließend wohl unbestritten für ein behütetes Aufwachsen des Nachwuchses. Weshalb die Natur auf Wachstum setzt und diesen Prozess in Gang setzt, ist den Wissenschaftlern jedoch weiterhin ein Rätsel, womit die Liebe auch fortan ein philosophisches Thema zu bleiben scheint.

Wie funktioniert die Liebe?

Jetzt, wo wir wissen was Liebe ist, was sie mit uns macht und weshalb die Natur sie vermeintlich für uns vorgesehen zu haben scheint, drängt sich uns die Frage auf, wie wir mit der Liebe umgehen können. In unserem Ratgeber werden wir uns an diese Frage – Wie funktioniert Liebe? – später einmal heran wagen. Bleib dran und schau wieder bei uns vorbei.

Eine wichtige Erkenntnis scheint zum Schluss jedoch zu sein, dass wir Liebe nicht erzwingen oder erwarten können, sondern lediglich als das größte aller Geschenke verschenken können.